Dein professionelles Kompetenzniveau

Kompetenzen sind erlern- und trainierbare Fähigkeiten. Für den privaten und beruflichen Erfolg gelten Kompetenzen als essenziell. Das Wissen um den Status quo der eigenen Kompetenzen ist für die persönliche Weiterentwicklung von besonderer Bedeutung. Kennst du deine Stärken und Entwicklungsfelder, und bist du bereit dazu, diese weiter auszubauen, so vergrößerst du deine Möglichkeiten.

Der folgende Test soll dich dabei unterstützen, dein Kompetenzprofil zu analysieren und hieraus Rückschlüsse auf Entwicklungsfelder zu ziehen. Neben der Selbsteinschätzung kannst du dich auch anhand dieses Tests Feedback von deiner Führungskraft einholen und zudem eine(n) gleichgestellte(n) Kolleg(in/en) den Fragebogen ausfüllen lassen. Hierdurch erhältst du eine Fremdeinschätzung und somit ein eventuell umfassenderes Bild über die Ausprägung deiner Kompetenzen.

Ablauf

  1. Im Folgenden wirst du innerhalb von 5 Kompetenzkategorien insgesamt 28 Aussagen zur Ausprägung deiner Kompetenzen lesen. Schätze ein, wie stark deine jeweilige Kompetenz ausgeprägt ist. Auf der Skala bedeutet 1 eine sehr schwache und 10 eine sehr starke Ausprägung.
  2. In einem zweiten Schritt erhältst du deine Auswertung.
  3. Leite aus den Testergebnissen für dich persönlich konkrete Entwicklungsfelder ab.

Du merkst es, wenn dein Gesprächspartner sich im emotionalen Bereich befindet und kannst durch die richtigen Worte deinem Gesprächspartner signalisieren, dass du Verständnis für seine Situation hast.

Du kannst mit einer Arbeitsgruppe auf der Grundlage einer definierten Struktur eine zeit- und ergebnisorientierte Besprechung leiten.

Du kannst Rückschläge verkraften, indem du weiter an deinen Zielen arbeitest, und nicht resigniert dein Engagement einstellst.

Du kannst mit Kunden und Dienstleistern auf professioneller Grundlage zu für beide Seiten fairen Vereinbarungen und Honorierungen kommen.

Du kennst professionelle Techniken für das Konstruieren neuer Ideen und kannst diese auch anwenden.

Du kannst, um Fortschritt zu erreichen, mit Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten durch Darstellung eigener, abweichender Positionen in Konfliktsituationen eintreten und (andauernden) Dissens auch aushalten.

Du kannst Teams zu weitestgehend autonomem Handeln befähigen, weil du gemeinsam mit dem Team Entwicklungsziele definierst, die Aktionen zur Zielerreichung mit dem Team planst und realisierst, und dabei immer stärker in die Rolle des Coachs wechselst.

Du kennst deine Kompetenzen und setzt diese auch schwerpunktmäßig ein. Du kennst deine persönlichen Entwicklungsfelder und hast dafür einen Entwicklungsplan, den du realisierst.

Du kennst Techniken der Wissenserfassung und hast die Fähigkeit, dich ausdauernd ohne Ablenkung auf komplexe Sachverhalte zu konzentrieren.

Du kannst eine Gruppe von Menschen, die widersprechende Ziele verfolgen, durch professionelles Agieren (Interessenklärung, Visualisierungstechniken, Brainstorming- und Entscheidungswerkzeuge) zu einem gemeinsam abgestimmten Vorgehen bringen, sofern die teilnehmenden Personen dazu bereit sind.

Du kannst Gespräche so führen, dass ein messbarer Fortschritt erzeugt wird. Das erreichst du u.a., indem du schon vor dem Gespräch festlegst, welches deine Ziele sind, und welches Ergebnis du mindestens erreichen willst (Untergrenze).

Du kannst zügig mit dir unbekannten Menschen eine positive Beziehung aufbauen und für mindestens 10 Minuten im interessanten Gespräch bleiben.

Du kennst deine individuellen Möglichkeiten, um authentisch aufzutreten und mit Menschen in vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen zu kommen.

Du weißt, wie du in einem komplexen Arbeitsumfeld, das von dir das häufige und schnelle Einstellen auf Veränderung verlangt, für dich selbst sorgst, indem du entspannst und dich erholst.

Du kannst Menschen durch konstruktive Fragestellung dazu führen, selbst Probleme zu lösen und/oder individuellen Fortschritt bezüglich deren Kompetenzen zu machen.

Du kennst professionelle Werkzeuge sowohl für Ad-Hoc-Entscheidungen als auch für strategische Entscheidungen und kannst diese auch anwenden.

Du kannst deine Mitarbeiter regelmäßig aus dem Bereich der Komfortzone holen, indem du sie aufforderst, sowohl gewohnte Tätigkeiten schneller durchführen als auch neue Aufgabengebiete zusätzlich zu übernehmen.

Du kannst neue Mitarbeiter/Kollegen systematisch und effizient integrieren und anlernen, v. a., weil du auf Selbsterkundung, Reflexion und Erfolgsfeedback setzt.

Du kennst deine persönlichen Grenzen (Körperkontakt, Wortwahl dir gegenüber, ...), weißt also, was Menschen mit dir machen dürfen und was nicht, und setzt diese Grenzen auch durch.

Du kannst Fehl-/Minderleistungen ebenso klar und produktiv ansprechen, wie Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Erfolge.

Du kannst trotz Vorhandenseins eigener, starker Gefühle mit dem Gesprächspartner wertschätzend und lösungsorientiert kommunizieren. Du kannst aber auch eigene Verärgerung dosiert zur Sprache bringen.

Du kannst mit wenigen Worten deinem Gesprächspartner mitteilen, über welches Thema du mit ihm sprechen möchtest. Du kannst dazu auch noch einen klaren Vorschlag machen, welche Struktur das Gespräch haben soll.

Du kennst deine zentralen beruflichen Ziele, weißt, welche zentralen Tätigkeiten zur Zielerreichung führen und konzentrierst dich auf beides innerhalb des Tagesgeschäfts.

Du kannst tatsächlich Entscheidungsbefugnisse an andere delegieren, und ersetzt dabei professionell Kontrolle durch Vertrauen.

Du kennst professionelle Werkzeuge zur Analyse von sowohl einfach wie auch komplex strukturierten Problemen und kannst diese anwenden.

Du kannst Projekte planen, indem du Ziele definierst, mit Ressourcen zu Aktions- und Zeitvereinbarungen kommst, und die Kosten in Abgleich zum Nutzen kontrollierst. Du hast immer einen klaren Überblick über den aktuellen Stand des Budgets und setzt Geldmittel wertschöpfungsorientiert ein.

Du kannst einem Gesprächspartner zuhören, indem du seine Aussagen zunächst nicht bewertest und/oder ihm mit eigenen Ideen ins Wort fällst. Vor dem Darstellen eigener Inhalte kannst du die Aussage des Gesprächs mit eigenen Worten wiedergeben.

Du kannst (auch komplexe) Sachverhalte verständlich und interessiert einer Zuhörergruppe vortragen, und mit anschließenden Fragen an dich souverän umgehen.

Allgemeine Kommunikation

Allgemeine Kommunikation meint die Eignung, mit anderen Personen zügig in produktiven Kontakt zu kommen, strukturierte Gespräche zu führen, die einen Output erzeugen (Ergebnisse), sowie mit eigenen und fremden Emotionen umgehen zu können:

Das Gespräch mit dem Kommunikationspartner wird aktiv eröffnet und ist von Interesse am Menschen und dessen Ansichten geprägt. Anmerkungen und Einwände werden auf der Sach- und Beziehungsebene durch Zuhören verstanden. Eigene Emotionen, sofern sie dem produktiven Gesprächsverlauf im Wege stehen, können dosiert geäußert werden. Die eigene Kommunikation (mündlich und schriftlich) ist durch eine hohe Verständlichkeit geprägt, auch weil die Struktur des Gesprächs klar ist und eingehalten wird. Das Ziel bzw. das Ergebnis des Gesprächs werden nie aus den Augen verloren, um durch den Austausch Fortschritt zu generieren.

Erreichte Prozentzahl der Fragebogenauswertung:

Spezielle Kommunikation

Spezielle Kommunikation beschreibt die Fähigkeit, durch professionelles Präsentieren, Moderieren, Beraten und Verhandeln mit anderen Personen positive Ergebnisse z.B. für Projektgruppen, Teams oder den Konzern allgemein, zu erzielen:

Du agierst prinzipiell vom Ziel her und wählst die geeignete Methodik aus deinem Repertoire aus (Vortrag, Feedback, Moderation, Beratung, Verhandlung). Vortrag: Du hast die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge auf den Punkt zu bringen; Feedback: Du kannst Fehlleistungen mit klaren Worten ansprechen und Entwicklungsfelder spezifisch definieren; Moderation: Du kannst durch Besprechungen sauber führen und Meinungsverschiedenheiten produktiv auf Lösung bringen, indem du Integrationsarbeit leistest; Beratung: Du entwickelst durch konstruktives Fragen die Lösung beim und mit dem Gesprächspartner; Verhandlung: Du kannst die Ruhe bewahren, weil du deine Limits klar hast.

Erreichte Prozentzahl der Fragebogenauswertung:

Selbststeuerung

Selbststeuerung ist die Eignung, das eigene Verhalten ganzheitlich (körperlich und mental) beobachten, hinterfragen und aus quasi objektivem Blickwinkel bewerten zu können, um es auf selbstgesteckte Ziele auszurichten und zu managen:

Du kennst deine beruflichen und privaten Ziele, setzt für die Zielerreichung deine dir bekannten Fähigkeiten ein und entwickelst kontinuierlich deine Kompetenzen, die deine Handlungsspielräume erweitern. Um dergestalt vorgehen zu können, führst du Kompetenzanalysen durch, beherrschst professionelle Lerntechniken, kannst Niederlagen verkraften (Frustrationstoleranz), sowie eigene Emotionen und eigenen Stress durch routinierte Anwendung von Entlastungstechniken regulieren. Du kennst deine persönlichen Grenzen und weißt, wie du reagierst, wenn andere diese überschreiten.

Erreichte Prozentzahl der Fragebogenauswertung:

Methoden

Die Kompetenzkategorie Methoden bezeichnet die Fähigkeit zur Anwendung von Verfahrensweisen, um die richtigen/produktivsten Entscheidungen zu treffen, Innovationen zu generieren und Probleme zu lösen:

Du kennst Methoden zur Entscheidungsfindung, Innovationsgenerierung und Problemlösung und kannst diese analytisch und routiniert anwenden.

Erreichte Prozentzahl der Fragebogenauswertung:

Führen/Managen

Unter Führen/Managen versteht sich die Kompetenz, Ziele zu bestimmen und das Verhalten anderer so zu beeinflussen, dass diese die (eigenen/gemeinsamen) Ziele erreichen:

Mitarbeiter und Teams werden gefordert und gefördert, in dem diese methodisch angelernt und durch gezieltes Coaching entwickelt werden. Dabei werden bestimmte Fähigkeiten aufgebaut, die final zur Erreichung der durch die Führungskraft/den Manager gesteckten Ziele führen sollen. Die Führungskraft/der Manager vertraut dem Mitarbeiter und gibt Entscheidungsbefugnisse bewusst weiter, um permanent die Leistungssteigerung des Teams voran zu bringen und effizienter Fortschritt zu machen. Authentizität kennzeichnet das Auftreten der Führungskraft/des Managers, der auch in der Lage ist, konfliktreiche Gespräche mit Kunden, Mitarbeitern oder anderen Führungskräften zu führen und diese auszuhalten. Wiederstände und Blockaden werden mittels integrativen Handelns oder Durchsetzung der eigenen Position gelöst.

Erreichte Prozentzahl der Fragebogenauswertung:

Allgemeine Kommunikation
Spezielle
Kommunikation
Selbststeuerung
Methoden
Führen
Managen

Trainingspläne für Kompetenzerwerb